Universität Campus Bundesstraße

Hamburg

Abstrakt formuliert ist das Ziel dieses Entwurfes, den neuen Campus der Universität Hamburg räumlich in die Stadt zu integrieren und ihn andererseits über Baukörperform und -ausrichtung trotzdem als eigenes Stadtquartier ablesbar zu machen. Die Eigenständigkeit des Campusquartiers wird durch die für die Universitätsnutzung notwendige Korngröße der Baukörper und der daraus entwickelten Netzstruktur parallel zur Grindelallee erreicht. Die Integration in die Stadt findet über die Anpassung von Netzstruktur und Baukörper an die bestehenden Straßenfluchten und die Aufnahme der bestehenden Wege- und Straßenverbindungen der umliegenden Quartiere statt. Die dadurch entstehenden Abweichungen vom harten Grid und die Überlagerungen unterschiedlicher Strukturen erzeugen vielfältige räumliche Situationen und verankern das Gebiet im Gewebe der Stadt. Durch das windmühlenartige Versetzen der Gebäude entsteht eine abwechslungsreiche Abfolge von Platz- und Wegräumen, die den Campus klar strukturieren.

Daten

Wettbewerb 2011, 3. Preis