Büro und Laborgebäude

Dossenheim

Die Situierung des Neubaus erfolgt so, dass eine Verschattung der bestehenden Gewächshäuser ausgeschlossen ist und gleichzeitig eine angemessen repräsentative Platzsituation für das Julius Kühn-Institut entsteht. Das Haus zeigt sich als scharf geschnittenes rechteckiges Volumen, dessen vier Fassaden entsprechend der unterschiedlichen Anforderungen der vier Himmelsrichtungen differenziert werden: Die geschlossenen Ost- und Westfassaden werden mit dunkelgrünen PV-Elementen belegt, welche die flach einfallende Sonne nutzen. Die Nordfassade ist als oberflächenbündig detaillierte Glasfassade mit bedarfsgerecht eingestreuten Lüftungspaneelen in dunkelgrün eloxierter Aluminiumoberfläche vorgesehen. Die Südfassade entspricht der Nordfassade, wird jedoch um eine raumhaltig vorgeblendete Gitterrostschicht ergänzt, die den notwendigen Sonnenschutz gewährleistet. Der dreigeschossige Baukörper erhält durch zwei eingeschnittene Höfe eine sinnfällige Binnengliederung. Die Höfe unterteilen das Gebäude in vier Quadranten, von denen der dem Vorplatz zugewandte Quadrant die öffentlichkeitsrelevanten Bereiche beherbergt.

Daten

Wettbewerb 2013, Ankauf