Campuserweiterung Hochschule

Fulda

Mit der vorgeschlagenen Bebauung wird die Situation im Bereich der ehemaligen Mühle Heyl neu geordnet, so dass die gestalterischen Qualitäten der beiden denkmalgeschützten Gebäude besser spürbar werden. Die Bauflucht entlang der Moltkestraße wird geschlossen, der neue Westzugang zum Hochschulcampus als einzige Lücke in der Bebauung rückt in den Blick. Der vorhandene Turmbau zwischen Reithalle und Reitstall wird als Reminiszenz an die Mühle erhalten und trägt als weithin sichtbares Zeichen zur Wahrnehmung des westlichen Campuszugangs bei. Südlich an die Durchwegung schließt sich der räumlich gefasste Campushof an. Er verleiht dem Ensemble eine Orientierung gebende außenräumliche Mitte. Von dieser Mitte aus werden alle umliegenden Gebäude erschlossen. Neubau und Bestandsgebäude ergänzen sich zu einer klaren Gebsamtstruktur. Die Neubauten knüpfen mit ihrer Klinkerfassade an die Tradition der denkmalgeschützten Kasernengebäude an, üben sich jedoch hinsichtlich der Elaborierung in gestalterischer Zurückhaltung. Ihren Reiz schöpfen die Häuser aus der haptischen Qualität des Mauerwerks, sowie der sorgfältigen Proportionierung von Volumen und Fensteröffnung.

Daten

Wettbewerb 2016, Ankauf